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Das neue Grundwasser-Fluss-Visualisierungssystem beruht auf der kontinuierlichen Bildaufzeichnung der vom Grundwasser mitgeführten, natürlichen Schwebstoffe im Bohrbrunnen. Die horizontale Grundwasserströmung und gleichzeitig auch der Feinstofftransport werden in ausgewählten Tiefen ausgebauter Bohrbrunnen fortlaufend aufgezeichnet und ausgewertet.

Abbildung: Messdiagramme

Das GFV-Messsystem besteht aus einer Messsonde sowie einer rechnergestützen Datenauswertungseinheit. Die Messsonde wird in Bohrbrunnen eingebracht, zur Messung in der vorgegebenen Tiefe fixiert und eingenordet. Ein CCD-Kamerasystem erfaßt kontinuierlich und detailliert die Driftbewegungen der vom Grundwasser mitgeführten Schwebstoffe.

Über ein Bildverarbeitungssystem werden die Bilddaten direkt ausgewertet und die horizontale Grundwasserdurchströmung berechnet. Vertikalströmungen werden wirksam durch Packer unterbunden. Natürliche oder durch künstliche Einflüsse erzeugte Strömungsabweichungen lassen sich  sekunden-
genau erfassen. Zur Qualitätssicherung werden mit einer integrierten Beobachtungskamera der Filterrohrzustand überprüft und Filterrohrübergänge geortet.

Als Messwerte werden als Richtungs-, Geschwindigkeits-
größen sowie Schwebstoffmengenanteile graphisch dargestellt. Mit dem GFV-Messsystem lassen sich Strömungsgeschwindigkeiten von 10 -3 bis 10 -6 m/s zuverlässig messen.

 

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modified:

15.10.00

Grafik©:

PHREALOG

Design:

F. Heinen